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Sachkundenachweis - Prüfungsablauf

Prüfungsablauf Stufe 1

Dieser Prüfungsteil wird in einem ruhigen, ablenkungsarmen Bereich wie beispielsweise einer ruhigen Wiese in/vor einer Grünanlage oder auf einem abgeschiedenen Parkplatz abgehalten, so dass nur zwei unterschiedliche Prüfungsorte angefahren werden müssen.

Aufgaben: VERHARREN
Erläuterung: Der Hund soll hierbei an lockerer Leine ohne zu ziehen bei dem Hundehalter verbleiben, während sich dieser mit etwas anderem beschäftigt. Die Position des Hundes ist gleichgültig und Positionswechsel sind erlaubt!

RÜCKRUF
Erläuterung: Der Hund darf für diese Aufgabe mit einer Schleppleine abgesichert sein. Hund und Hundehalter sollen sich in Bewegung befinden. Dann wird der Hund aus mindestens 10 Metern Entfernung herangerufen.

HANDLING
Erläuterung: Der Hund soll sich durch den Besitzer die Ohren, Zähne und Pfoten kontrollieren lassen.

Teil B Öffentliche Grünanlage/ Hundeauslaufgebiet
Der Prüfungsteil B) soll den Charakter eines Spaziergangs haben, bei dem Grundaufgaben und Verhalten in der Öffentlichkeit geprüft werden.

Grundaufgaben LEINENFÜHRIGKEIT
Erläuterung: Der Hund soll dem Hundehalter an lockerer Leine folgen. Der Hund darf dabei links oder rechts neben dem Hundehalter gehen.

SITZ/ PLATZ/ STEH
Erläuterung: Das Einnehmen einer Position (Sitz oder Platz oder Steh) auf Signal. Die Position kann vom Prüfungsteilnehmer ausgesucht werden.

Begegnungsaufgaben
- Die Ablenkungen für die Begegnungssituationen müssen vom Veranstalter gestellt werden.
- Wenn sich Situationen aus dem öffentlichen Umfeld ergeben, werden auch diese zusätzlich gewertet.
- Die Grundaufgaben werden bei bzw. während der Begegnungssituationen situationsangemessen gezeigt und abgeprüft.

SCHNELL BEWEGLICHE OBJEKTE (1 Situation):
Erläuterung: 1 Situation wird überprüft mit schnell beweglichen Objekten. Dabei kann die Begegnungsaufgabe, bzw. -situation aus folgenden ausgesucht werden: Radfahrer, Skater, Jogger, Roller, Reiter, Segway, rennende Kinder - passieren das Mensch-Hund-Team.

OBJEKTE/PERSONEN MIT UNGEWÖHNLICHEM BEWEGUNGSMUSTER (1 Situation)
Erläuterung: 1 Situation wird überprüft mit Objekten/ Personen mit ungewöhnlichem Bewegungsmuster. Dabei kann die Begegnungsaufgabe, bzw. -situation aus folgenden ausgesucht werden: Rollstuhl, Rollator, Person mit Gehhilfen, Person mit Nordic Walking Stöcken, Person mit besonderem Gang, Person mit auffälliger Kleidung, Kinderwagen - passieren das Mensch-Hund-Team.

FREMDER HUND ANGELEINT
Erläuterung: Eine Person mit einem, dem Hundehalter-Hund Team fremden, angeleinten Hund passiert das Mensch-Hund-Team.

Innerstädtischer Bereich
In diesem Prüfungsteil werden alle Aufgaben mit angeleintem Hund absolviert. Der Prüfungsteil soll den Charakter eines Stadtbummels haben. Geprüft werden Grundaufgaben und das Verhalten in normalen Begegnungssituationen in einem belebten Innenstadtbereich. Begegnungssituationen sollten sich aus dem öffentlichen Verkehr ergeben.

Grundaufgaben:
- Leinenführigkeit (s.o.)
- Sitz
- Platz
- Steh
Erläuterung: Das Einnehmen einer Position (Sitz oder Platz oder Steh) auf Signal. Die Position kann vom Prüfungsteilnehmer ausgesucht werden.

Begegnungsaufgaben
STARK BEFAHRENE STRASSE

Erläuterung: Das Mensch-Hund-Team geht an einer stark befahrenen Straße entlang und überquert diese.

BELEBTE ÖRTLICHKEIT
Erläuterung: Das Mensch-Hund-Team passiert eine belebte Örtlichkeit (Fußgängerzone, Marktplatz etc.)
Prüfungsablauf Stufe 2

Dieser Prüfungsteil wird in einem ruhigen, ablenkungsarmen Bereich wie beispielsweise einer ruhigen Wiese in/vor einer Grünanlage oder auf einem abgeschiedenen Parkplatz abgehalten, so dass nur zwei unterschiedliche Prüfungsorte angefahren werden müssen.

Aufgaben: VERHARREN
Erläuterung: Der Hund soll hierbei an lockerer Leine ohne zu ziehen bei dem Hundehalter verbleiben, während sich dieser mit etwas anderem beschäftigt. Die Position des Hundes ist gleichgültig und Positionswechsel sind erlaubt!

RÜCKRUF
Erläuterung: Der Hund darf für diese Aufgabe in Stufe 2 mit einer Schleppleine abgesichert sein. Hund und Hundehalter sollen sich in Bewegung befinden. Dann wird der Hund aus mindestens 10 Metern Entfernung herangerufen.

HANDLING
Erläuterung: Der Hund soll sich durch den Besitzer die Ohren, Zähne und Pfoten kontrollieren lassen.

MAULKORB
Erläuterung: Der Hundehalter soll dem Hund einen Gitter-Maulkorb anlegen und mit dem Hund zirka 10 Schritte an der Leine gehen.

FIXIEREN
Erläuterung: Der Hundehalter zeigt, dass er seinen Hund effektiv fixieren kann.

Teil B Öffentliche Grünanlage/ Hundeauslaufgebiet
Der Prüfungsteil B soll den Charakter eines Spaziergangs haben, bei dem Grundaufgaben und Verhalten in der Ö entlichkeit geprüft werden.

Grundaufgaben
AUTO EIN- UND AUSSTEIGEN
Erläuterung: Der Hundehalter veranlasst, dass der Hund kontrolliert ins Auto ein- und aus dem Auto aussteigt.

LEINENFÜHRIGKEIT
Erläuterung: Der Hund soll dem Hundehalter an lockerer Leine folgen. Der Hund darf dabei links oder rechts neben dem Hundehalter gehen.

SITZ/ PLATZ/ STEH
Erläuterung: Das Einnehmen einer Position (Sitz, Platz oder Steh) auf Signal. Es müssen zwei Positionen von Sitz/Platz/Steh gezeigt werden. Die Positionen können vom Prüfungsteilnehmer ausgesucht werden.

ABBRECHEN EINER HANDLUNG / hier: Futterstück wird ausgelegt
Erläuterung: Der Hund unterbricht auf Signal eine Handlungsintention oder eine bereits begonnene Handlung. Die Aufgabe wird mit angeleintem Hund gezeigt.

Begegnungsaufgaben
- Die Ablenkungen für die Begegnungssituationen müssen vom Veranstalter gestellt werden.
- Wenn sich Situationen aus dem öffentlichen Umfeld ergeben, werden auch diese zusätzlich gewertet.
- Die Grundaufgaben werden bei bzw. während der Begegnungssituationen situationsangemessen gezeigt
und abgeprüft.

SCHNELL BEWEGLICHE OBJEKTE (2 SITUATIONEN):
Erläuterung: 2 unterschiedliche Situationen werden überprüft mit schnell beweglichen Objekten. Dabei können die jeweiligen Begegnungsaufgaben, bzw. -situationen aus folgenden ausgesucht werden:
Radfahrer, Skater, Jogger, Roller, Reiter, Segway, rennende Kinder - passieren das Mensch-Hund-Team.

OBJEKTE/ PERSONEN MIT UNGEWÖHNLICHEM BEWEGUNGSMUSTER (2 SITUATIONEN)
In diesem Prüfungsteil werden alle Aufgaben mit angeleintem Hund absolviert. Der Prüfungsteil soll den Charakter eines Stadtbummels haben. Geprüft werden Grundaufgaben und das Verhalten in normalen Begegnungssituationen in einem belebten Innenstadtbereich. Begegnungssituationen sollten sich aus dem öffentlichen Verkehr ergeben.

Grundaufgaben
LEINENFÜHRIGKEIT
Erläuterung: Der Hund soll dem Hundehalter an lockerer Leine folgen. Der Hund darf dabei links oder rechts neben dem Hundehalter gehen.

SITZ/ PLATZ/ STEH
Erläuterung: Das Einnehmen einer Position (Sitz, Platz oder Steh) auf Signal. Es müssen zwei Positionen von Sitz/Platz/Steh gezeigt werden. Die Positionen können vom Prüfungsteilnehmer ausgesucht werden.

ABBRECHEN EINER HANDLUNG / hier: Futterstück wird dem Hund hingehalten
Erläuterung: Der Hund unterbricht auf Signal eine Handlungsintention oder eine bereits begonnene Handlung. Die Aufgabe wird mit angeleintem Hund gezeigt.
Begegnungsaufgaben

STARK BEFAHRENE STRASSE
Erläuterung: Das Mensch-Hund-Team geht an einer stark befahrenen Straße entlang und überquert diese.

BELEBTE ÖRTLICHKEIT
Erläuterung: Das Mensch-Hund-Team passiert eine belebte Örtlichkeit. (Fußgängerzone, Marktplatz etc.)

BEGEGNUNG MIT EINER FREMDEN PERSON AUF EINEM SCHMALEN WEG
Von den folgenden drei Aufgaben kann in Absprache mit dem Veranstalter eine Aufgabe weggelassen
werden. Falls es möglich wäre, alle Situationen zu überprüfen, entscheidet der Prüfer welche der Aufgabe
weggelassen wird.
- FAHRSTUHL FAHREN MIT FREMDEN PERSONEN
- AUFSUCHEN EINES GESCHÄFTES
- AUFSUCHEN EINES CAFÉ/RESTAURANT UND KURZES PLATZNEHMEN AN EINEM TISCH
Prüfungsablauf Stufe 3

Teil A Ablenkungsarme Umgebung

Dieser Prüfungsteil wird in einem ruhigen, ablenkungsarmen Bereich wie beispielsweise einer ruhigen Wiese in/vor einer Grünanlage oder auf einem abgeschiedenen Parkplatz abgehalten, so dass nur zwei unterschiedliche Prüfungsorte angefahren werden müssen.

Aufgaben: BLEIB Erläuterung:
Der Hund soll für zirka zwei Minuten in einer vom Hundehaltervorgegebenen Position (Sitzen, Liegen, Stehen) verbleiben, während der Hundehaltersich ca. 30 Schritte entfernt.Der Hund ist dabei an einem Pfosten oder ähnlichem angeleint.

RÜCKRUF Erläuterung:
Der Hund läuft frei. Hund und Hundehalter sollen sich in Bewegung befinden. Dann wird der Hund aus mindestens 10 Metern Entfernung herangerufen.

AUSGEBEN Erläuterung:
Der Hund soll auf Signal das von ihm begehrte Spielzeug oder ein Stück Futter abgeben.

HANDLING Erläuterung:
Der Hund soll sich durch den Besitzer die Ohren, Zähne und Pfoten kontrollieren lassen.

MAULKORB Erläuterung:
Der Hundehalter soll dem Hund einen Maulkorb anlegen und mit dem Hund zirka 10 Schritte an der Leine gehen.

FIXIEREN Erläuterung:
Der Hundehalter zeigt, dass er seinen Hund effektiv fixieren kann

B Öffentliche Grünanlage/ Hundeauslaufgebiet Stufe 3
Der Prüfungsteil B) soll den Charakter eines Spaziergangs haben, bei dem Grundaufgaben und Verhalten in der Öffentlichkeit geprüft werden.

Grundaufgaben AUTO EIN-UND AUSSTEIGEN Erläuterung:
Der Hundehalter veranlasst, dass der Hund kontrolliert ins Auto ein-und aus dem Auto aussteigt.

LEINENFÜHRIGKEIT Erläuterung:
Der Hund soll dem Hundehalter an lockerer Leine folgen. Der Hund darf dabei links oder rechts neben dem Hundehalter gehen.

ENGES GEHEN OHNE LEINE Erläuterung:
Der Hund geht ohne Leine dicht neben dem Hundehalter. Der Hund darf dabei links oder rechts neben dem Hundehalter gehen.

SITZ/ PLATZ/ STEH Erläuterung:
Das Einnehmen der Positionen Sitz, Platz und Stehauf Signal. Alle drei Positionen müssen gezeigt werden.

ABBRECHEN EINER HANDLUNG / hier: Futterstück wird ausgelegt Erläuterung:
Der Hund unterbricht auf Signal eine Handlungsintention oder eine bereits begonnene Handlung.Die Aufgabe wird mit unangeleintem Hund gezeigt.

RÜCKRUF Erläuterung:
Der Rückruf in diesem Teil wird situationsangemessen gezeigt. Hund und Hundehalter sollen sich in Bewegung befinden. Dann wird der Hund aus mindestens 10 Metern Entfernung herangerufen Begegnungsaufgaben
Die Ablenkungen für die Begegnungssituationen müssen vom Veranstalter gestellt werden. Wenn sich Situationen aus dem öffentlichen Umfeld ergeben, werden auch diese zusätzlich gewertet.Die Grundaufgaben werden bei bzw. während der Begegnungssituationen situationsangemessen gezeigt und abgeprüft.

SCHNELL BEWEGLICHE OBJEKTE(2 SITUATIONEN)Erläuterung:
2 unterschiedliche Situationen werden überprüft mit schnell beweglichen Objekten. Dabei können die jeweiligen Begegnungsaufgaben, bzw. -situationen aus folgenden ausgesucht werden: Radfahrer, Skater, Jogger, Roller, Reiter,
Segway, rennende Kinder-passieren das Mensch-Hund-Team.

PERSONEN MIT UNGEWÖHNLICHEM BEWEGUNGSMUSTER (2 SITUATIONEN) Erläuterung:
2 unterschiedliche Situationen werden überprüft mit Objekten/ Personen mit ungewöhnlichem Bewegungsmuster. Dabei können die jeweiligen Begegnungsaufgaben, bzw. -situationen aus folgenden ausgesucht werden: Rollstuhl, Rollator, Person mit Gehhilfen, Person mit Nordic Walking Stöcken, Person mit besonderem Gang, Person mit auffälliger Kleidung, Kinderwagen-passieren das Mensch-Hund-Team.

PERSON SCHÜTTELT HUNDEHALTER DIE HAND Erläuterung:
Eine Person kommt auf das Mensch-Hund-Team zu und schüttelt dem Hundehalter die Hand.

PERSON MIT ANGELEINTEM HUND SPRICHT MIT HUNDEHALTER Erläuterung:
Eine Person mit angeleintem Hund kommt auf das Hundehalter-Hund-Team zu, hält an und spricht den Hundehalter an. Hierbei musses sich um einen anderen Hund handeln als bei der folgenden Aufgabe

FREMDER HUND ANGELEINT Erläuterung:
Eine Person mit einem,dem Hundehalter-Hund Team fremden, angeleinten Hund passiert das Mensch-Hund-Team.Dabei musses sich um einen anderen Hund handeln als bei der vorhergehenden Aufgabe. Bemerkung: Die Begegnungssituationen sollen prinzipiell mit dem freilaufenden Hund gezeigt werden. Es liegt im Ermessen des Hundehalters den Hund kurzzeitig anzuleinen. Der Hundehalter soll zeigen, dass er seinen Hund auch beim Erscheinen von Ablenkungen kontrollieren kann.

Teil C Innerstädtischer Bereich Stufe 3
In diesem Prüfungsteil werden alle Aufgaben mit angeleintem Hund absolviert. Der Prüfungsteil soll der Charakter eines Stadtbummels haben. Geprüft werden Grundaufgaben und das Verhalten in normalen Begegnungssituationen in einem belebten Innenstadtbereich. Begegnungssituationen sollten sich aus dem öffentlichen Verkehr ergeben.

Grundaufgaben LEINENFÜHRIGKEIT Erläuterung:
Der Hund soll dem Hundehalter an lockerer Leine folgen. Der Hund darf dabei links oder rechts neben dem Hundehalter gehen.

SITZ/ PLATZ/ STEH Erläuterung:
Das Einnehmen der Positionen Sitz, Platz und Stehauf Signal. Alle drei Positionen müssen gezeigt werden.

ABBRECHEN EINER HANDLUNG / hier: Futterstück wird dem Hund hingehalten Erläuterung:
Der Hund unterbricht auf Signal eine Handlungsintention oder eine bereits begonnene Handlung. Die Aufgabe wird mit angeleintem Hund gezeigt.

Begegnungsaufgaben STARK BEFAHRENE STRASSE Erläuterung:
Das Mensch-Hund-Team geht an einer stark befahrenen Straße entlang und überquert diese.

BELEBTE ÖRTLICHKEIT Erläuterung:
Das Mensch-Hund-Team passiert eine belebte Örtlichkeit. (Fußgängerzone, Markplatz etc.)

BEGEGNUNG MIT EINER FREMDEN PERSON AUF EINEM SCHMALEN WEG
Von den folgenden drei Aufgaben kann in Absprache mit dem Veranstalter eine Aufgabe weggelassen werden. Falls es möglich wäre, alle Situationen zu überprüfen, entscheidet der Prüfer welche der Aufgabe weggelassen wird.

FAHRSTUHL FAHREN MIT FREMDEN PERSONEN-AUFSUCHEN EINES GESCHÄFTES-AUFSUCHEN EINES CAFÉ/RESTAURANT UND KURZES PLATZNEHMEN AN EINEM TISCH
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